David hat die Matura!

Es ist Zeit, dass wir David gratulieren! Denn: Er hat die Advanced-Level-Exams – also die Matura – bestanden! Im November hat er die Prüfungen abgelegt – Ende März wurden dann die Ergebnisse für alle Abschlusskandidaten mitgeteilt. David hat ein sehr gutes Abschlusszeugnis. Herzliche Gratulation, David!

Mit diesem guten Abschlusszeugnis konnte er sich jetzt bei den Universitäten bewerben. Er möchte Europäische Geschichte und Ökonomie als Lehramt studieren. David kann mächtig stolz auf sich sein!

In der Deutschklasse

Das ist die deutsche Klasse in der Mengo Senior School. Shubaiha hat mir dieses Foto gesendet, das sie anlässlich des PASCH-Festes im November 2018 aufgenommen hat.

PASCH nennt sich eine deutsche Organisation, die weltweit Schulpartnerschaften unterhält mit Schulen, in denen Deutsch unterrichtet wird. Die Mengo Senior School ist die einzige Schule Ugandas in der PASCH-Organisation. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch Unterricht von Freiwilligen aus Deutschland und wertvolles Unterrichtsmaterial. Das Video, das sie für das Fest "10 Jahre PASCH" erarbeitet haben, gibt es hier: "Meine deutsche Erfahrung"

Shubaihas deutsche Erfahrung

Hello Zuschauer! Shubaiha, die wir seit gut zwei Jahren unterstützen, und ihre KlassenkameradInnen der Mengo Senior 5 haben gemeinsam mit einer Kultur-Freiwilligen aus Deutschland im Deutschunterricht ein Lied erarbeitet. Darin singen sie von ihrer Erfahrung mit der deutschen Sprache! Seht Euch das an! Sie sind voll motiviert!

Meine Erfahrung mit der deutschen Sprache – ein Video der Schülerinnen und Schüler der Mengo Senior School

Ssenyonga’s Kitchen wächst!

Ssenyonga's Kitchen wächst! Angefangen hat er mit einem kleinen Stand, wo er die in Uganda so heiß geliebten "Rolex" angefertigt und verkauft hat. "Rolex" sind mit Omelette, Tomaten und kleingeschnittenem Kraut gefüllte Chapati (ähnlich unseren Palatschinken), die eingerollt gegessen werden. Eigentlich heißen sie ja "Roll-eggs" – daraus wurde dann die gängige Bezeichnung "Rolex", natürlich in Anspielung an die Luxusuhrenmarke. 

Mittlerweile ist seine Straßenküche gewachsen und er bietet noch weiteres Food-to-go an. Unterstützung erhält er von seiner Schwester, Mama Queen, die die Gäste bedient und sich um die Abwasch kümmert. 

Wir unterstützen seit vielen Jahren die Familie und freuen uns mit Ssenyonga, dass er so erfolgreich ist!

 

Ein Foto von Pauline

Pauline in der Apotheke ihres Bruders. Für Pauline, die im ugandischen Hinterland aufwächst, war es bisher nicht einfach, mit uns zu kommunizieren. Der Kontakt lief immer über David in Kampala, der die Zeugnisse einsammelt und das Schulgeld verteilt. Jetzt, mit 16 Jahren, hat sich Pauline ein Smartphone gewünscht und ist nun direkt mit uns in Kontakt. Schön, dich zu sehen, Pauline! 

Afrika-Projekt in der Neulandschule

Susanne Raffeiner ist eine engagierte Lehrerin in der Neulandschule in Wien 19, die viele Jahre in Uganda gelebt und gelehrt hat. Im Dezember veranstaltete sie in ihrer Schule ein Afrika-Projekt, zu dem sie auch Enoch einlud. Enoch erzählte den Schülerinnen und Schülern – von Bildern unterstützt -, wie es ist, in Uganda aufzuwachsen und in die Schule zu gehen. Er hat es genossen, den Kindern von seiner Kindheit zu berichten und ihre Fragen zu beantworten. Es war eine schöne Begegnung für alle! Danke an Susanne Raffeiner für die Einladung … und das leckere Huhn mit Erdnusssauce beim abschließenden Mittagessen!

Wo Shafiq ist, ist Party

Shafiq ist Musik und Musiker durch und durch: Seine Fröhlichkeit ist ansteckend und wo Shafiq ist, ist Party! Kein Wunder, dass er in der Schule zum Beauftragten für Talenteförderung ernannt wurde. Shafiq würde ja gerne Musiker werden. Vorher soll er aber noch die Mittelschule abschließen, damit er auch ein Handwerk erlernen kann – für den Fall der Fälle. 

Betty steht auf eigenen Beinen

Betty hat es geschafft: Sie hat ihre Ausbildung als Friseurin abgeschlossen! Aber nicht nur das: Sie hat Arbeit gefunden und verdient jetzt in einem Frisiersalon ihr eigenes Geld!

Es ist wirklich schön, Bettys Erfolgsmeldungen zu bekommen: Sie hat ein regelmäßiges Einkommen, mit dem sie ihr Leben finanzieren kann. Sie kann das Schulgeld ihres vierjährigen Sohnes zahlen, der in die Vorschule geht. Und sie hat offensichtlich Spaß an der Arbeit und kann sich so richtig kreativ austoben. An sich selbst und an ihren Kundinnen probiert sie immer neue Kreationen. 

Auch ein Foto ihrer Ausbildnerin hat sie mir geschickt, denn diese ist ihr großes Vorbild: "Sie hat mir das Handwerk beigebracht und mir gezeigt, was eine Lady ausmacht!"